Test: Assetto Corsa Competizione

Auf der PlayStation 4 und Xbox One konnte Assetto Corsa Competizione sein gewaltiges Potenzial höchstens andeuten – zu groß waren die technischen Einbußen, die man im Vergleich zur PC-Version auf den leistungsschwächeren Konsolen hinnehmen musste. Erst die zusätzlichen Hardware-PS der PlayStation 5 und Xbox Series X|S sorgten für höhere Bildraten und damit ein spürbar besseres Fahrgefühl. Trotzdem blieben viele inhaltliche Einschränkungen erhalten. Bis jetzt: Mit dem Next-Gen-Update will Kunos Simulazioni auf den aktuellen Spielkisten endlich in den Windschatten des PC-Vorbilds fahren und hat sogar noch ein exklusives Extra auf dem Beifahrersitz…


Viele Verbesserungen & kleine Enttäuschungen

Denn nur auf den neuen Konsolen bekommt man ab sofort die Möglichkeit, als Alternative zu den offiziellen oder selbst gemieteten Servern eigene Lobbys für private Positionsduelle anzulegen. Das ist gleich in mehrfacher Hinsicht ein kleiner Segen: Zum einen verlieren Anfänger eine mögliche Scheu, andere Fahrer auf offiziellen Servern unbeabsichtigt zu behindern. Zum anderen geht man im privaten Umfeld potenziellen Pisten-Rowdies aus dem Weg und kann sich langsam an Mehrspieler-Rennen heran tasten – im Idealfall zusammen mit Freunden, die auf einem ähnlichen Niveau unterwegs sind oder vielleicht sogar als „Fahrlehrer“ fungieren.

Sicher hätten sich daher auch PC-Piloten über dieses Feature gefreut, doch bleibt es hier bei der Wahl zwischen den offiziellen oder gemieteten Servern. Letztere bringen im Prinzip die gleichen Vorteile mit wie die privaten Konsolen-Lobbys, kosten aber halt Gebühren. Doch es gibt auch Nachteile: Die eigenen Sessions sind tatsächlich nur für Rennen gegen Freunde gedacht. Das heißt, die Lobbys sind nicht öffentlich und entsprechend auch nicht in einem Server-Browser sichtbar.

Größeres Starterfeld

Auf der PS5 und Xbox Series X|S vegrößert sich das Starterfeld auf bis zu 30 Teilnehmer, sei es in Online-Rennen gegen andere Fahrer aus Fleisch und Blut oder gegen KI-Piloten, deren Können und Aggressivität sich separat in 20 Schritten einstellen lassen. Genau wie am PC lässt sich ab sofort auch das Sichtfeld in den Optionen mit einem Slider anpassen. Leer gehen die ursprünglichen Konsolen-Versionen für PS4 und Xbox One aus: Neben dem FOV-Slider will Kunos diesen „alten“ Fassungen nicht einmal mehr die neuen Lackierungen von 2021 spendieren, die es damit folglich nur auf dem PC und den aktuellen Konsolen von Sony und Microsoft zu sehen gibt, wenn man sie denn findet (sie werden unter der 2020er-Auswahl der Fahrzeuge gelistet, warum auch immer).

De facto scheint es also keine Pläne zu geben, die alte Konsolen-Version in Zukunft mit neuen Inhalten zu unterstützen. Damit lässt Kunos die Fahrer auf PS4 und Xbox One zwar übel im Stich, bietet für Besitzer von ACC das Next-Gen-Update aber immerhin kostenlos an. Selbstverständlich werden auch alle zuvor erworbenen DLC-Pakete in die verbesserte Version übernommen. Alternativ gibt es physische Versionen für PS5 und Xbox Series X im Handel, wobei die Day-One-Edition sogar noch das 2020 GT World Challenge Pack als Bonus enthält.

Leicht aufgepeppte Kulisse

Da man Assetto Corsa Competizione auf der aktuellen Konsolenversion bereits mit hohen Bildraten genießen durfte, bleibt der ganz große Fortschritt beim Next-Gen-Update auf den ersten Blick aus. Trotzdem gibt es technische Verbesserungen: Die Entwickler versprechen eine dynamische Auflösung, die sich meist in der Nähe von nativem 4K bewegen oder die maximale Auflösung sogar erreichen soll. Tatsächlich wirken im Vergleich zur alten Version viele Texturen einen Tick knackiger, so z.B. im Cockpit mit schärferen Anzeigen und feineren Strukturen auf dem Armaturenbrett. Und auch in der Außenansicht erkennt man zusätzliche Details an den Fahrzeugmodellen dank der höheren Polygondichte. Die Umgebungsgrafik wurde ebenfalls aufgepeppt: Die Vegetation am Streckenrand ist auf den aktuellen Konsolen üppiger und bietet zusätzliche Details bei Objekten wie Zäunen. Die sprunghaften Veränderungen beim Detailgrad mancher Objekte am Streckenrand wurden zwar minimiert, fallen beim genauen Hinsehen aber trotzdem noch auf. Verbessert wurde definitiv die Kantenglättung: Während die Treppchen auf den alten Konsolen recht deutlich hervortraten, greift beim Update das Anti-Aliasing ordentlich durch und dank der flotten SSD werden zudem die Ladezeiten minimiert.

In manchen Situationen, insbesondere bei viel Verkehr in Kombination mit einem voreingestellten Zeitraffer oder Regenwetter, gab es selbst auf Series X und PS5 den einen oder anderen Schluckauf bei der Darstellung. Nach dem Update scheint die Rennsimulation dagegen jederzeit flüssig und mit 60fps zu laufen – zumindest sind mir bei meinen Testfahrten keine Einbrüche bei der Bildrate aufgefallen. Damit rücken PS5 und Xbox Series X zwar näher an die PC-Version heran, aber erreichen technisch nicht ganz die Qualität eines High-End-Systems mit fetter Grafikkarte.

Darüber hinaus dürfen PC-Piloten mit entsprechender Ausstattung die intensiven Rennen auch in VR erleben. Auf der PS5 wird dagegen leider kein PSVR unterstützt und es scheint diesbezüglich bisher keine offiziellen Pläne zu geben, obwohl Sony in naher Zukunft mit PSVR2 die nächste Generation der Virtual Reality auf der PlayStation einläuten möchte.

Mehr Fahrgefühl

Trotzdem verbucht die PS5-Version einen Vorteil für Controller-Raser, denn der DualSense sorgt mit seinem haptischen Feedback für ein schöneres Fahrgefühl, weil z.B. das Überfahren der Randsteine oder Vibrationen beim ABS besser zur Geltung kommen als beim Xbox-Pendant. Wer die komplette Faszination von ACC erleben möchte, muss aber ohnehin zu einem Lenkrad greifen, mit dem man die Flitzer deutlich besser im Griff hat. Um Spielern eine bessere Rückmeldung zu geben, was das Fahrzeug gerade macht und welche Kräfte wirken, haben die Entwickler in dem Update außerdem das Force Feedback überarbeitet. Als Folge dessen kann man sich jetzt besser ans Limit heran tasten und die PS-Monster im Idealfall noch vor dem endgültigen Grip-Verlust abfangen. Im direkten Vergleich mit identischer Hardware schlägt sich die Xbox-Version beim Force Feedback einen Tick besser und liefert nicht nur etwas stärkere, sondern auch differenziertere Kräfte am Direct Drive Wheel von Fanatec.

Fehlendes Update im Update

Allerdings sollte man sich nicht zu sehr an das jetzige Fahrgefühl gewöhnen, denn es stehen bereits gravierende Veränderungen in den Startlöchern: Auf dem PC veröffentlichte Kunos Simulazioni im vergangenen November das Update auf die Version 1.8, das u.a. mit weiteren Verbesserungen an der Fahrphysik und vor allem dem Reifenmodell überzeugen konnte, bei dem sich die Pneus hinsichtlich der Temperaturentwicklung jetzt anders verhalten und sich ein vorsichtiger Umgang auszahlt, um einem plötzlichen Grip-Verlust entgegenzuwirken. Leider hat man es für die Konsolenumsetzungen nicht mehr rechtzeitig geschafft, diese gelungenen Neuerungen in das Next-Gen-Update zu implementieren – es bleibt vorerst bei Version 1.7.X, wobei auffällt, dass die Xbox-Fassung eine höhere Version aufweist als das PS5-Pendant. Immerhin hat es schon der BMW M4 GT3 in den Konsolen-Fuhrpark geschafft, der damals im PC-Update enthalten war und sich nicht nur durch Leistung, sondern ein hervorragendes Fahrgefühl auszeichnet. Kleiner Trost: Kunos Simulazioni hat bestätigt, bereits an den neuen Features für die aktuellen Konsolen zu arbeiten. Mittelfristig strebt man außerdem an, dass PC und Konsole den gleichen Entwicklungsstand ohne zeitliche Verzögerungen erhalten sollen.

Bugs, Bugs, Bugs

Zunächst dürfte man aber noch alle Hände voll damit zu tun haben, die zahlreichen Bugs zu entfernen, unter denen die Fassungen für PS5 und Xbox Series X aktuell leiden. Los geht’s schon nach dem Überspringen des Intros, wenn der Ton der Filmsequenz trotzdem weiter im Hintergrund abgespielt wird und zusammen mit der regulären Menümusik ein fieser Klang-Mischmasch entsteht. Das lässt sich freilich verschmerzen – vor allem, wenn man die Lautstärke des Intros in den Optionen prophylaktisch auf Null stellt.

Deutlich nerviger ist die Tatsache, dass z.B. Interaktionen mit dem Multi-Funktions-Display (MFD) zu Aussetzern beim Gaspedal während des Rennens führen. Die Notlösung ist klar: Einfach die Finger von der Funktion lassen. Aber eigentlich wäre es angebracht, dass dieses durchaus wichtige Feature ordentlich funktioniert! Was ich ebenfalls erlebt habe: Zum einen die bereits von der Xbox One und PS4 bekannten Schwankungen bei der Positionsanzeige in Einzelspieler-Rennen, die immer noch nicht behoben wurden. Trotz einer gesetzten Zeit am Tag wird die Umgebung außerdem mitunter in Dunkelheit gehüllt und erst nach der Ausfahrt aus der Box folgt plötzlich der Wechsel zum Tageslicht.

Apropos Box: Bei manchen Strecken wie dem Nürburgring kann es außerdem passieren, dass eine Anzeige zur Aktivierung des Pit Limiters eingeblendet wird, falls man etwas zu nah an der Boxeneinfahrt vorbei düst – selbst wenn es sich dabei um die Ideallinie handelt.


Richtig übel wird die Bug-Parade aber im Mehrspielermodus, der im jetzigen Zustand nahezu unbrauchtbar ist. Zwar lassen sich überwiegend lagfreie Rennen gegeneinander austragen, doch bekommt man keinerlei Anzeigen zur aktuellen Platzierung im Feld, Infos zu Rundenzeiten oder die schwarzweiß-karierte Flagge bei der Zieldurchfahrt – stattdessen landet man umgehend im Menü ohne eine Ergebnisübersicht. Die MFD-Anzeige zur prognostizierten Rundenzeit ist ebenfalls statisch eingefroren und liefert in dieser Form keinen Mehrwert. Darüber hinaus scheinen Online-Rennen keinerlei Einfluss auf das Einstufungssystem der Fahrer und damit eine der zentralen Komponenten der Rennsimulation zu haben. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass Kollisionen oder Abkürzungen bei Rennen über das Internet z.B. keinerlei Konsequenzen nach sich ziehen und sich starke Leistungen nicht positiv in der Profil-Bewertung niederschlagen. Dazu passt, dass auch die absolvierten Runden weder angezeigt noch gezählt werden. Sowas muss den Entwicklern doch auffallen!

Käufer als Beta-Tester

Bei 505 hat man den Braten offenbar schon gerochen und präsentierte bereits kurz nach der Veröffentlichung des Updates eine Webseite, auf der Spieler ihre Bugs melden und eintragen können. Aber sollte diesen Job nicht eigentlich die Qualitätssicherung übernehmen, BEVOR der Titel veröffentlicht wird? Ich kann nur mit dem Kopf schütteln, denn Kunos Simulazioni und Publisher 505 Games begehen den gleichen Fehler nochmal, den man damals auf dem PC beim Verlassen des Early Access gemacht hat: Man veröffentlicht einmal mehr eine bugverseuchte Beta-Version statt eines ausgereiften Spiels! Tatsächlich hat man es nicht nur versäumt, bereits bekannte Fehler von der PS4 und Xbox One zu beheben – hallo Positionsanzeige. Stattdessen hat das Next-Gen-Update sogar noch neue und zusätzliche Bugs beschert. Manche Spieler berichten sogar, dass das Spiel auf der PS5 nicht mal startet und sich mit einer Fehlermeldung verabschiedet – zumindest davon blieb ich verschont, obwohl ich das Spiel auf unterschiedlichen PS5-Konsolen genutzt habe.

Wie kann das sein? Sind mittlerweile vielleicht zu viele verschiedene Teams in die Entwicklung der Konsolenumsetzung involviert? Neben dem PC-Code von Kunos Simulazioni und den Versionen für PS4 und Xbox One von D3T ist beim Next-Gen-Update mit Untold Games noch ein drittes Studio involviert. Vielleicht verderben zu viele Köche auch hier den Brei…

Schwarze Flagge für CrossPlay

Von einem Gedanken muss man sich auf jeden Fall verabschieden: Direkte Duelle zwischen Fahrern auf verschiedenen Plattformen wird es weder jetzt noch in Zukunft geben. Das haben die Entwickler bereits bei der Ankündigung des Next-Gen-Updates klargestellt. Leider ist es zum jetzigen Zeitpunkt nicht einmal möglich, innerhalb einer Konsolen-Familie gegeneinander anzutreten. Die Gründe für diese Einschränkung liegen auf der Hand: Die inhaltlichen und technischen Unterschiede zur Last-Gen-Version sind einfach zu groß, um CrossPlay zwischen den Generationen zu realisieren. Trotzdem lässt sich Kunos ein Hintertürchen offen und zieht eine mögliche Umsetzung des Features für die Zukunft nach eigener Aussache in Betracht. Aber wie soll das aussehen? Praktikabel und fair dürfte es nur zugehen, wenn man den alten Fassungen noch die privaten Lobbys spendiert und die Bildrate auf den aktuellen Konsolen wieder auf 30fps stutzt, sobald es zu CrossPlay-Rennen kommt. Will man das wirklich? Ich glaube eher nicht…

Kein Bug, aber trotzdem ärgerlich: Eine Option für den Fahrertausch („Driver Swaps“) bietet ACC auch in der Next-Gen-Variante nicht. Das ist besonders für Fans von Langstreckenrennen enttäuschend, bei denen sich Fahrer eines Teams in Online-Wettbewerben abwechseln, wie es auf dem PC möglich ist. Wer sich gerne Wiederholungen anschaut, wird sich außerdem darüber ärgern, dass sich weiterhin wie auf Xbox One und PS4 nur die letzten Minuten des Rennens anschauen und abspeichern lassen, nicht aber das komplette Rennen. Da hätte man von „Next-Gen“ durchaus mehr erwarten können.

Spezialisierung auf die GT-Klasse

Die Kernkompetenz von Assetto Corsa Competizione bleibt nach dem Update freilich erhalten: Dank einer traumhaften Fahrphysik bekommt man hier eine der besten und authentischsten Rennsimulationen rund um die Boliden der populären GT3-Klasse, in der sich Supersportwagen von Herstellern wie Audi, Porsche, BMW, Ferrari und Aston Martin tummeln. Dabei ist es bemerkenswert, wie stark die individuellen Fahreigenschaften der jeweiligen Modelle zur Geltung kommen. Mit den drei vorgefertigten Standard-Setups „Sicher“, „Aggressiv“ und „Nass“ erhält man zwar schon eine gute Basis, doch wer wirklich ans Limit gehen und alles aus den Rennwagen herausholen möchte, wird um Feineinstellungen beim Reifendruck, der Elektronik, Fahrwerk und Aerodynamik nicht herumkommen. Strategen haben außerdem das Benzinmanagement im Blick und fertigen sich Blaupausen für die Planung von Boxenstopps an.

Weniger ist mehr?

Die offizelle Lizenz der GT World Challenge erweist sich als Fluch und Segen zugleich: Neben üblichen Vorteilen beim Fuhrpark und dem Streckenkalender mit lasengescannten Pisten liegt ein Grund für die überragende Qualität der Simulation sicher auch darin, weil sich Kunos Simulazioni voll auf die überschaubare Anzahl von Fahrzeugen aus den GT-Klassen konzentrieren konnte. Auf der anderen Seite vermisst man im Vergleich die deutlich breitere Auswahl des ersten Assetto Corsa, in der sich u.a. auch diverse Serienmodelle befinden – nicht zu vergessen attraktive Schauplätze wie die Nürburgring Nordschleife, die beim Competizione-Ableger außen vor bleiben muss, weil sie nicht Teil des offiziellen Kalenders ist. Immerhin lässt sich die Auswahl an Strecken und Rennkarossen mit DLC-Paketen erweitern, wobei ich vor allem das GT4-DLC-Pack mit 11 zusätzlichen Boliden aus der „GT European Series“ ans Herz legen möchte – zumindest, sobald Assetto Corsa Competizione auf PS5 und Series X|S auch im Mehrspielermodus rund läuft und zumindest die meisten schwerwiegenden Bugs beseitigt wurden.

FAZIT

Dem traurigen Dilemma rund um Assetto Corsa Competizione wird mit dem Next-Gen-Update ein weiteres Kapitel hinzugefügt: Mit all den Bugs und dem fehlenden Feintuning fühle ich mich an 2017 erinnert, als die Rennsimulation am PC mit einem arg stotternden Motor aus dem Early Access über die Zielllinie zur Vollversion rollte. Ich bin daher enttäuscht, dass Kunos Simulazioni und 505 Games nicht aus diesen alten Fehlern gelernt haben, sondern sie wiederholen. Auf der PS5 und Xbox Series X|S werden Käufer und Spieler einmal mehr als Beta-Tester eingespannt – und Probleme findet man derzeit mehr als genug, die man im vorsorglich bereitgestellten Formular melden kann. Vor allem die Mehrspieler-Komponente ist derzeit quasi unbrauchbar und daher hält sich sogar die Freude über die privaten Lobbys in Grenzen. Doch selbst wenn man die zahlreichen Fehler außen vor lässt, bleibt bei diesem Update ein fader Beigeschmack: Zwar wird technisch eine Schippe draufgelegt, doch vermisst man inhaltliche Features wie den Fahrertausch oder das massiv überarbeitete Reifenmodell, das PC-Fahrer bereits seit Ende November genießen dürfen. Ich hatte mich im Vorfeld unheimlich auf dieses Update gefreut, weil ich erwartet hatte, endlich das große Loblied auf Assetto Corsa Competizione singen zu können, das diese Ausnahme-Rennsimulation angesichts ihrer fantastischen Fahrphysik, den kernigen Motorenklängen und dem komplexen Einstufungssystem eigentlich verdient hätte. Aber ich stehe wieder vor dem gleichen Problem wie 2017, zwischen Begeisterung und Ernüchterung: Trotz der vielen positiven Aspekte fällt es mir schwer, für die „Next-Gen-Version“ von Assetto Corsa Competizione angesichts des aktuellen Zustands eine Empfehlung auszusprechen, insbesondere mit Blick auf den völlig verbuggten Mehrspielermodus. Es bleibt die Hoffnung, dass der aktuellen Konsolenfassung beim Bug-Fixing in Zukunft mehr Aufmerksamkeit und Sorgfalt zuteil wird. Beides wäre schon vor der Veröffentlichung wünschenswert gewesen.

Pro:
– erstklassige Fahrphysik
– private Online-Lobbys
– aufgepeppte Technik

Contra:
– zahlreiche Bugs
– noch kein 1.8-Update
– Multiplayer aktuell unbrauchbar



5 Kommentare

  1. Michael Krosta

    Moin!

    Vielen Dank, freut mich 🙂

    Ich denke schon, dass noch ein paar Krosta-Tests folgen werden, wenn es weiter Bedarf gibt. Auch wenn ich die dicken Brocken wie GT Sport aus zeitlichen Gründen leider aufteilen muss.

    Beste Grüße und schönes Rest-Wochenende!

  2. Schmuel

    Schöner Test, bei dem ich meine Erfahrungen als Spieler der PC-Version ein wenig wiedererkenne (noch heute keine Meisterschaft zuende spielen können aufgrund von Abstürzen, es wird dennoch immer wieder gespielt des traumhaften Fahrgefühls wegen). Schade, dass die PS5-Version in einem sogar schlechteren Zustand ist.
    Erfreulich finde ich, endlich wieder einen Krosta-Text zu einem Rennspiel lesen zu können! Im deutschsprachigen Raum gibt es SEHR wenig Alternativen.
    Hoffe, dieses Dein Hobbyprojekt macht Dir Spaß, damit wir Leser länger was davon haben 🙂

  3. Astmeister

    Hi Michael,
    ja das liest sich bei mir schon viel besser, vielen Dank!
    Mein Vorschlag wäre einfach ein dediziertes PayPal Konto zu eröffnen als zB Rennspieler_Michael@blamail.com und dann können wir dir als „Freunde“ eine Spende ohne Gebühren schicken. Das klingt für mich am einfachsten für dich und uns. Wichtig ist nämlich irgendwie auch die Hemmschwelle, also den Aufwand für eine Spende so gering wie möglich zu halten. Paypal hat ja fast jeder.

    Wettbewerb fände ich auch super, auch wenn meine Zeit wegen 2 kleiner Kinder leider auf die Abendstunden begrenzt ist. 😉

    Schöne Grüße!

  4. Michael Krosta

    Moin auch!

    Ja, der Test zu GT7 braucht noch ein bisschen länger. Aber ich tippe weiter und hoffe, heute oder zum Release zumindest den ersten Teil bringen zu können.

    Danke auch für den Hinweis. Hab die Transparenz schon angepasst und es sollte sich jetzt deutlich besser lesen lassen.

    Außerdem denke ich bereits über Möglichkeiten nach, wie man mich hier unterstützen könnte. Vermutlich wird es auf freiwillige Spenden hinauslaufen, über die ich mich natürlich sehr freuen würde. Ein Abo-Modell kommt bei mir eher nicht in Frage, weil mir einfach die Zeit fehlt, hier regelmäßig Inhalte liefern zu können. Trotzdem versuche ich, so viel Output wie möglich zu realisieren oder wirklich einen kleinen Wettbewerb zu starten, falls es Interesse gibt.

    Viele Grüße!

  5. Astmeister

    Moin,
    vielen Dank für den Test! Ich bin eigentlich wegen Gran Turismo 7 hier gewesen, aber trotzdem beim Test für Assetto hängen geblieben.
    Kurzer Hinweis: Der Text liest sich durch den „gemalten Rennstrecken Hintergrund“ teilweise sehr schlecht (also schlecht zu erkennen). Da solltest du nochmal über was anderes nachdenken.

    Ansonsten brauchst du ein System bei dem wir dir ein paar Euro für die Tests droppen können!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

© 2022 Rennspieler

Theme von Anders NorénHoch ↑